Irene führt ein schönes, sorgenfreies Leben: sie hat zwei erwachsene Kinder, ist glücklich verheiratet und hat als Rechtsanwälting Karriere gemacht. Eines Tages, sie ist bereits über fünfzig, bricht jedoch ihre sichere Welt in sich zusammen: Ihr Mann verlasst sie auf so schroffe Art und Weise, dass sie sich vollkommen ausgeliefert fühlt. Sie erfährt außerdem, dass ihr Vater nicht der Mann ist, der sie aufgezogen hat, sondern ein jüdischer Musiker, der vor den Nazis floh und der nach dem Krieg nach Israel emigrierte. Irène fährt quer durch Europa auf der Suche nach dem alten Mann, der mittlerweile in Wien lebt, und der zunächst versucht, ihr aus dem Weg zu gehen. Mit achtzig fehlt im die Kraft, plötzlich eine Tochter zu haben. Aber Irène ist nicht auf der Sucher nach einem Vater, sie möchte diesen Mann einfach nur kennenlernen, und durch ihn - durch die Geschichte, die er ihr vermacht - entdecken, wer sie selber wirklich ist.