Die Fernsehfilmförderung des Filmfonds Wien förderte knapp die Hälfte der nominierten Spiel- und Dokumentarfilmproduktionen
Als Finanzierungspartner von zahlreichen TV-Produktionen ist die Fernsehfilmförderung des Filmfonds Wien in der Nominierungsliste für die diesjährigen KURIER ROMY-Preise, die am 16. April in der Hofburg verliehen werden, stark vertreten. Die Realisierung von insgesamt 8 der 18 Nominierungen ermöglichte der Regionalfonds der Stadt Wien mit Fördergeldern. TV-Quotenhits und weitere Preise unterstreichen die erfolgreiche Etablierung der Fernsehfilmförderung, die Anfang des Jahres 2009 neu geschaffen wurde.

Dreifach nominiert wurde das TV-Drama "Meine Tochter nicht",
in dem ein Mädchen ins Drogenmilieu abgleitet.
Bild: Allegro Film
„Neben positiven Quotenentwicklungen und wirtschaftlichen Effekten spiegeln Auszeichnungen vor allem die fachliche und kreative Kompetenz von Produzentenschaft und TV-Sendern“, freut sich Severin Moritzer, Leiter der Fernsehfilmförderung des Filmfonds Wien.
In fünf der gesamt sechs Preiskategorien wurden Produktionen gewählt, die von der Fernsehfilmförderung des Filmfonds Wien mitrealisiert wurden. Den Prochaska-Krimi „Spuren des Bösen“, Ende März mit dem Thomas-Pluch-Drehbuchpreis ausgezeichnet, nominierte die im vergangenen Jahr eingerichtete ROMY-Akademie in drei Kategorien. Die deutsch-österreichische Koproduktion konnte bereits bei der ORF-Ausstrahlung mit hohen Quoten glänzen. Ebenfalls in drei Kategorien nominiert – Bester TV-Film, Bester Produzent TV-Film und Bestes Buch TV-Film – wurde das Drama „Meine Tochter nicht“ (Allegro Film, Regie: Wolfgang Murnberger). Der Kameramann Néstor Calvo erhielt eine Nominierung für seine Bilder zur Bestseller-Verfilmung „Flores Negras“, eine Gemeinschaftsproduktion mit Spanien und Deutschland.
Die Kinoförderung des Filmfonds Wien förderte 17 der 18 nominierten Kinoproduktionen.