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Wegen des großen Erfolgs fortgesetzt: Der mehrfach prämierte und mit hohem Quotenanteil ausgestrahlte Krimi SPUREN DES BÖSEN mit Heino Ferch als kauzigem Psychiater und Nina Proll.
Bild: Aichholzer Film

Förderzusagen der TV-Förderung zum dritten Antragstermin 2011: Österreichische Autoren präsentieren breites TV-Themen-Spektrum

Zum dritten Antragstermin der Fernsehfilmförderung des Filmfonds Wien in diesem Jahr wurden zehn Projekte eingereicht, davon erhielten sechs Projekte Zusagen in Gesamthöhe von 580.000 €, vier Spiel- und zwei Dokumentarfilme. Der renommierte Fernsehautor und Kreativ-Allrounder Ulli Brée („Live is Life - die Spätzünder", „Vier Frauen und ein Todesfall") liefert in Zusammenarbeit mit Gabriel Castañeda Senn turbulenten Komödienstoff, das bewährte Team rund um Krimi-Spezialist Martin Ambrosch legt eine Fortsetzung zu „Spuren des Bösen" vor. Der Schriftsteller Robert Menasse beschreitet als Dokumentarist die österreichischen Grenzgebiete.

Spannende Krimi-Unterhaltung bietet das Sequel zum Publikumshit SPUREN DES BÖSEN, das unter dem Titel RACHEENGEL von der Aichholzer Film produziert wird. Andreas Prochaska wird wieder Regie führen, das Drehbuch stammt aus der Feder Martin Ambroschs, der bereits für den ersten Teil Auszeichnungen wie den Thomas-Pluch-Drehbuchpreis erhielt. Im neuen Fall führen die Ermittlungen den Verhörspezialisten Richard Brock (Heino Ferch) und dessen Partnerin (Nina Proll) nach einem blutigen Geiseldrama tief in die Abgründe der katholischen Kirche.

Die MR Film produziert die Romantic-Comedy MEINE TOCHTER, IHR FREUND UND ICH. Der Titel ist aus der Perspektive einer Mutter zu verstehen, deren Privatleben durch eine Serie von Ereignissen über den Haufen geworfen wird. Ulli Brée und Gabriel Castañeda Senn erzählen ein gewitztes Liebeskarussell samt „ménage à quatre", der Schweizer Walter Weber inszeniert.

BEI EINBRUCH DER DUNKELHEIT ist ein TV-Thriller der Film27 in Koproduktion mit der deutschen Constantin Television. Eine blinde Frau und ein kleiner Junge werden gejagt, ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem Gut und Böse verschwimmen. Der wilde Stoff wird von Andreas Senn umgesetzt, zu sehen sein werden Andreas Kiendl, Fritz Karl und Michael Fuith.

Auf SCHLOSS HUBERTUS soll ein längst überfälliges Wiedersehen alte Familienbande neu knüpfen. Das TV-Melodram mit Friedrich von Thun und Xaver Hutter in den Hauptrollen wird von der MR Film mit der Maran Film (D) koproduziert.

Im Dokumentarfilmbereich macht sich Robert Menasse auf den Weg entlang der Grenzen Österreichs. GRENZFÄLLE verwebt Geschichten in einem Road-Movie zu Fuß - ein Film von Kurt Langbein. Die Doku DER ZÖLIBAT geht einer Frage nach, die seit knapp 2000 Jahren die Christenheit spaltet: Ist die Verpflichtung zur Ehelosigkeit Gottes Wille oder Menschenwerk?
Fritz Kalteis erzählt diesen Diskurs als packende Geschichte.

RÜCKFRAGEHINWEIS:
Stefan Hahn
hahn@filmfonds-wien.at
+43 1 526 50 88-11

 

 
 
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