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Natalie Press: Hauptrolle im Coming-of-Age-Drama "Where I Belong"

Förderzusagen der zweiten Jurysitzung 2011: Filmfonds Wien fördert spektakuläres Erstlingsprojekt

Zur zweiten Jurysitzung des Jahres wurden 40 Projekte mit einer Gesamtantragssumme von 4.143.404 Euro eingereicht. Die Jury, bestehend aus Christian Kubo, Eric Pleskow, Jörg Schneider, Beatrix Wesle und Peter Zawrel, erteilte 19 Projekten eine Zusage - eine Fördersumme in Höhe von 1.716.679 Euro wurde vergeben. Zwölf der Zusagen gingen an Spielfilmprojekte, sieben an Dokumentarfilme.

Elf Projekten wurde eine Herstellungsförderung in der Gesamthöhe von 1.541.000 Euro zugesagt:

Mit dem von der Satel Film produzierten WHERE I BELONG wird der in London lebende Österreicher Fritz Urschitz sein Regiedebut bestreiten. In den Hauptrollen ist Johannes Krisch neben der aus „My Summer Of Love" bekannten Natalie Press und dem deutschen Mathias Habich („Der Untergang") zu sehen - sein erster Kinoauftritt auf internationalem Terrain. Jan Spoczynski, Art Director von „Match Point" und „Stage Beauty" konnte für die Ausstattung des im London der 50er-Jahre angesiedelten Coming-Of-Age-Dramas gewonnen werden.


Johannes Krisch und Natalie Press spielen die Hauptrollen in Fritz Urschitz' Erstling
„Where I Belong". Bild: Reinhard Werner (links), Still aus „Red Road" (rechts)

Daniel Kehlmanns biografischer Roman DIE VERMESSUNG DER WELT über die beiden gegensätzlichen Forscher Humboldt und Gauß wird von der Lotus Film (in Koproduktion mit Boje Buck) umgesetzt. Detlev Buck wird Regie führen.


Daniel Kehlmann: Detlev Buck inszeniert die
Verfilmung seines Bestsellers "Die Vermessung der Welt".
Bild: billy & hells

Antonin Svobodas THE BOUNDARY MAN begibt sich auf die Spuren des Psychiaters und Grenzforschers Wilhelm Reich - verkörpert von Klaus-Maria Brandauer. Der von coop99 produzierte Spielfilm thematisiert dessen Konflikt mit den gesellschaftspolitischen Konventionen in den USA der 1950er-Jahre.

Weitere Zusagen erhielten die Spielfilmproduktionen GEHEN AM STRAND von Caspar Pfaundler und DAS GROSSE HEFT von János Szász.

Im Dokumentarfilmbereich geht es zunächst um globale Entwicklungen: Während sich das Projekt OCHLOPHOBIA von Werner Boote mit dem Thema Überbevölkerung beschäftigt, wird Edgar Hagen das Publikum auf eine REISE ZUM SICHERSTEN ORT DER ERDE entführen: Brisantes Thema hier ist die Frage nach der Endlagerung von Atommüll. PROJEKT: SUPERWOMAN von Barbara Casper untersucht mit Hilfe von Animation und vor dem Hintergrund einer historischen Tragödie die Entwicklung von Mutter-Tochter-Beziehungen bis in die moderne Zeit. Der Film AUF DEN BAROCKADEN von Doris Kittler dokumentiert eine neue Form des kreativen Protests am Wiener Augartenspitz.

Acht Projekten wurde eine Projektentwicklungsförderung in der Gesamthöhe von 175.679 Euro zugesagt:


Jessica Hausner, mit "Lourdes" international ausgezeichnet,
arbeitet an einem Kleist-Stoff. Bild: coop99

Auch hier dominieren historische Stoffe: Die mehrfach ausgezeichnete Regisseurin Jessica Hausner widmet sich im Kleistjahr mit AMOUR FOU den letzten Lebensmonaten Heinrich von Kleists und Henriette Vogels. Barbara Albert entwickelt mit SCHEMEN eine Geschichte um die erblindete Pianistin Maria Theresia Paradis und ihre Heilung, angesiedelt in Wien um 1777 - nach dem Roman „Am Anfang war die Nacht Musik" von Alissa Walser. Im Drehbuch DIE KOMMUNE, verfasst von Franz Novotny und Franzobel, gerät ein junges Paar auf der Flucht vor gesellschaftlichen Zwängen in den Einflussbereich Otto Mühls und seiner Kommune. Einen filmischen Rückblick auf das Wien der letzten 100 Jahre unternimmt Timo Novotny mit seinem Projekt WIEN WAR MOSKAU UND PARIS.

Weitere Zusagen für Projektentwicklung erhielten Stefan Stratil und Bob Baker mit BIONET, Alrun Fichtenbauer und das Kinderfilmprojekt FAMILIE SCHAUERLICH MACHT URLAUB, die Komödie OTTAKRING von Mike Majzen und Péter Kerekes‘ Film SUBSTITUTES über die Reservisten der Weltraumfahrt.


RÜCKFRAGEHINWEIS:
Stefan Hahn
hahn@filmfonds-wien.at
+43 1 526 50 88-11

 
 
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