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Wiener Filmpreise an Ulrich Seidl und Juri Rechinsky

 

Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny mit Veronika Franz, die den Preis für Ulrich Seidl in Empfang nahm, Jury-Sprecherin Marie Colbin und Hauptdarstellerin Margarethe Tiesel. Bild: Alexander Tuma

 

7. November 2013  Die 51. Ausgabe der Viennale endete mit einer feierlichen Abschlussgala und einer Reihe von Ehrungen. Die diesjährigen Wiener Filmpreise gingen an Ulrich Seidls PARADIES: LIEBE für den besten österreichischen Spielfilm des Jahres sowie an Juri Rechinskys Dokumentarfilm SICKFUCKPEOPLE, eine österreichisch-ukrainische Koproduktion.

 
 

Bester Spielfilm: PARADIES: LIEBE

 
 

Ulrich Seidls Film ist Auftakt zu einer Trilogie, die von drei Frauen einer Familie erzählt, die jede für sich ihren Urlaub verbringt: als Sextouristin, als missionierende Katholikin (PARADIES: GLAUBE) und als Teenager in einem Diätcamp (PARADIES: HOFFNUNG). Der Film wurde von der Ulrich Seidl Film in Ko-Produktion mit Tatfilm (D) und Societe Parisienne de Production (F) hergestellt.

 
 
 

Bester Dokumentarfilm: SICKFUCKPEOPLE

 
 

Das dokumentarisches Triptychon beobachtet eine Gruppe von obdachlosen Kindern, die in einem Keller in Odessa Unterschlupf gefunden haben. Ihr einziger Lebensinhalt ist der Stoff für ihren nächsten Drogenrausch. Doch auf dem Weg zum Erwachsenwerden versuchen sie, einen Weg aus diesem Nichts zu finden. Der Film wurde von Novotny & Novotny produziert.

 
 
 
 
 
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