7. November 2013 Die 51. Ausgabe der Viennale endete mit einer feierlichen Abschlussgala und einer Reihe von Ehrungen. Die diesjährigen Wiener Filmpreise gingen an Ulrich Seidls PARADIES: LIEBE für den besten österreichischen Spielfilm des Jahres sowie an Juri Rechinskys Dokumentarfilm SICKFUCKPEOPLE, eine österreichisch-ukrainische Koproduktion.
Ulrich Seidls Film ist Auftakt zu einer Trilogie, die von drei Frauen einer Familie erzählt, die jede für sich ihren Urlaub verbringt: als Sextouristin, als missionierende Katholikin (PARADIES: GLAUBE) und als Teenager in einem Diätcamp (PARADIES: HOFFNUNG). Der Film wurde von der Ulrich Seidl Film in Ko-Produktion mit Tatfilm (D) und Societe Parisienne de Production (F) hergestellt.
Das dokumentarisches Triptychon beobachtet eine Gruppe von obdachlosen Kindern, die in einem Keller in Odessa Unterschlupf gefunden haben. Ihr einziger Lebensinhalt ist der Stoff für ihren nächsten Drogenrausch. Doch auf dem Weg zum Erwachsenwerden versuchen sie, einen Weg aus diesem Nichts zu finden. Der Film wurde von Novotny & Novotny produziert.