Update: Die Covid-19-Überschreitungsreserve wird bis 31. Dezember 2022 verlängert. Der Filmfonds Wien und seine FörderpartnerInnen bekennen sich gemeinsam zur anteiligen Übernahme jener Mehrkosten, die Corona-bedingt durch die Anforderungen an sicheres Drehen für Kinofilmproduktionen gemäß der aktuell geltenden Sicherheitsvorschriften entstehen und die nicht vom „Comeback Zuschuss“ des BMDW/BMKÖS abgedeckt werden können.
16. Mai 2022 In der aktuellen Förderrunde hat sich quer durch alle Förderbereiche ein dokumentarischer Schwerpunkt aus Projekten mit weiblichen Themen und Sichtweisen ergeben: Die Celo Sisters porträtiert vier junge Weltklasse-Karatekämpferinnen, zwei Projektentwicklungen behandeln aktuelle feministische Themen und für das Fernsehen werden drei Porträts großer weiblicher Persönlichkeiten unterstützt. Des weiteren finden sich unter den aktuellen Förderzusagen fiktionaler Stoffe die Fortsetzung „Neue Geschichten vom Franz“ nach Christine Nöstlinger und Pulled Pork, die neue Komödie von Regisseur Andreas Schmied. Unter den fiktionalen Stoffen im Fernsehbereich finden sich zwei neue Fälle für das Ermittlerduo der erfolgreichen Krimireihe Blind ermittelt und die 3. Staffel der High-End-Serie Der Pass.
27. April 2022 Der Filmfonds Wien unterstützte im Jahr 2021 mit über 12,8 Millionen Euro Fördermitteln insgesamt 146 Projekte aus den Bereichen Kinofilm, Fernsehproduktion, Verwertung und Struktur. Allein für die Herstellungsförderung von 68 Kino- und Fernsehproduktionen wurden Mittel von insgesamt 10,7 Millionen Euro zugesagt, davon 7,6 Millionen Euro für Kino-Herstellungen. Über 2,1 Millionen Euro flossen in die Entwicklung und Vermarktung von Projekten sowie Maßnahmen zur Stärkung des Film- und Medienstandortes Wien. Mit 49 Prozent weiblichem Budgetanteil in der Kino-Herstellung konnte eine neue Bestmarke im Budgetanteil weiblicher Filmschaffender erreicht werden. Die Kino-Herstellung ist die größte Förderschiene des Filmfonds.
8. Februar 2022 In der ersten Förderrunde des Filmfonds Wien wurden unter anderem der neue Kinofilm von Daniel Hoesl, die bitterbösen Gesellschaftssatire Vikinger, und How to Be Normal, das Langfilmdebüt von Florian Pochlatko, gefördert. Mit WIR : ERDE, Tag X, Victoria und Siaka und Girls & Gods erhielten vier Dokumentarfilme Unterstützung, die sich den globalen Themen unserer Zeit annehmen. Des weiteren erhielt eine Reihe minoritäre und majoritäre Koproduktionen Zusagen: Animal von Sofia Exarchou, Der grüne Wellensittich von Elsa Kremser und Levin Peter, Utopia von Juri Rechinsky und Terence Davies‘ The Post Office Girl. Bei letzterem handelt es sich um eine Verfilmung von Stefan Zweigs „Rausch der Verwandlung“, die als Vierländerkoproduktion unter österreichischer Ägide entsteht.